Bisherige Stücke


„Nichts als Kuddelmuddel“ - Komödie von Jürgen Hörner

Stellen Sie sich eine Theaterprobe vor: Die Akteure sind gerade mitten in der Generalprobe - doch entweder fehlen Requisiten oder der Text oder jemand ist total unkonzentriert und latscht durch die Kulisse. Kurzum: Ein heilloses Durcheinander. Dabei heißt es ja eigentlich „bei der Generalprobe muss was schiefgehen, sonst passiert es an der Premiere“. Also könnten doch eigentlich die Schauspieler beruhigt sein, die Premiere wird laufen wie am Schnürchen. Oder gibt es etwa doch – Nichts als Kuddelmuddel?

 

Zum Autor:

 

Jürgen Hörner, Jahrgang 1956, arbeitete nach Schauspielstudium zunächst an Karlsruher Bühnen einschließlich Gastrollen am Badischen Staatstheater sowie bei den Schlossfestspielen in Ettlingen. Erste Regieerfahrung am Karlsruher Privattheater "Die Insel". Seit 1984 zunächst Gast-Regisseur am Karlsruher Volkstheater "D’ Badisch Bühn". Hier Uraufführung des ersten Theaterstückes im Juni 1986. Seit 1999 dort Theaterleiter.

 


"Zum Henker mit den Henks" von Norman Robbins

Es ist etwas faul im Monument House, dem Sitz der Familie Henk. Der Anwalt Mortimer Crayle, der die verbliebenen fünf Familienmitglieder ins Haus geladen hat, um das Erbe aufzuteilen, spielt offensichtlich kein ganz astreines Spiel. Und da die Henks seit vierhundert Jahren dafür bekannt sind, jeden aus dem Weg zu räumen, der ihnen nicht passt, kommt es sehr schnell zu einem ausgesprochen fröhlichen und schwarzhumorigen Morden, in das auch scheinbar Unbeteiligte hineingezogen werden…

 

Zum Autor:

Norman Robbins ist als Schauspieler, Regisseur und Autor international bekannt. Er begann als Operetten-Sänger, aber sein unwiderstehlicher Humor machte ihn schon bald zum Partner vieler britischer Top-Komödianten. Und er verfasste november im ABV-Zimmertheatereine Reihe  ebenso erfolgreicher Komödien, wie zum Beispiel "Schau nicht unters Rosenbeet" und die Fortsetzung „Zum Henker mit den Henks!“

Norman Robbins ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei  Kindern in einem hübschen viktorianischen Pfarrhaus in der Nähe von Dartmoor, England.


"Drei Mann in einem Boot" – Komödie nach dem Roman von Jerome K. Jerome

Eine sommerliche Bootsfahrt auf der Themse ist der Inbegriff des Freizeitglücks. Das weiß auch der smarte Londoner Sonnyboy Harry, der seinen alten Schulfreund Joe auf andere Gedanken bringen will. Joe ist nicht nur ein ausgesprochener eingebildeter Kranker, sondern auch gerade von seiner Ehefrau verlassen worden. Aus diesem Grund wollen beide nun einen reinen Männer-Törn in einem Hausboot unternehmen, frei von allem Alltagsstress. Da keiner der beiden Freizeit-Kapitäne allerdings Erfahrungen als Skipper hat, sind Pannen an Bord vorprogrammiert.

Richtig turbulent wird es allerdings erst, als plötzlich unangemeldet die beiden Frauen Lilly und Helen auftauchen, die nichts voneinander wissen. Vorbei ist´s mit der erhofften Ruhe und aus einem reinen Männer-Törn wird so ein “gemischtes Doppel“. Als sich dann noch ein blinder Passagier aufs Boot schleicht, ist das Chaos perfekt und einer zuviel in der Kajüte und das Komödien-Karussell läuft auf Hochtouren…

Zum Autor:

Jerome Klapka Jerome (1859 - 1927) war ein englischer Autor. Berühmt wurde er durch seinen humorvollen Roman „Drei Mann in einem Boot“. Das Buch wurde 1889 veröffentlicht und war ein augenblicklicher Erfolg. Es war so populär, dass sich die Zahl der registrierten Themse-Boote im Jahr nach der Veröffentlichung verdoppelte und die Themse eine Touristenattraktion wurde. Der Roman diente auch als Vorlage für mehrere Spielfilme.

 


"Gaslicht" – Krimi von Patrick Hamilton

Seit das Ehepaar Manningham vor sechs Monaten in ein neues Haus gezogen ist, geschehen merkwürdige Dinge. Gegenstände verschwinden auf unerklärliche Weise, um dann wieder aufzutauchen. Birgt das düstere Haus Geheimnisse? Oder hat Bella Manningham die Geisteskrankheit ihrer Mutter geerbt, wie es ihr Gatte befürchtet? Und Bella, die sich zu Tode fürchtet, beginnt allmählich selbst, an ihrem Verstand zu zweifeln....


"Gefährliche Leidenschaft" – Psychothriller von Norman J. Crisp

Es sollte ein ganz normaler, ruhiger Abend zu zweit werden - als plötzlich ein sympathischer Fremder im Wintergarten des Ehepaars Driscoll auftaucht. Was mit einer freundlichen Plauderei beginnt, wird zu einem wahren Alptraum. Dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit werden ans Tageslicht gezerrt. Was ist damals geschehen? Wer lügt in dem Spiel? Sinnt der Ankläger zu Recht auf Rache? Oder sind Sally und Marc Opfer eines Verrückten?

 

 


"Keine Leiche ohne Lily" – Komödie von Jack Popplewell

Richard Marshall sitzt vor seiner Putzfrau Lily Piper – allerdings tot! Das schockt Lily weniger, denn viel hatte sie nie für ihren Chef übrig. Problematisch wird es, als der von Lilys Eifer eher entnervte Polizeiinspektor erscheint und die Leiche verschwunden ist.

Und dann taucht Marshall auch noch sehr lebendig wieder auf! Aber das lässt Lily nicht mit sich machen! Da war eine Leiche! Und plötzlich findet sich noch eine. Jetzt ist Lily in ihrem zwerchfellerschütternden Element!

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"Das heruntergekommene Ross" – Komödie von Alexander Wenz & H.P. Wilbert

Ein Gasthof, kurz vor der Pleite, ist der Schauplatz dieser turbulenten Komödie. Roswitha Ross, Besitzerin des gleichnamigen Gasthofes, steht vor dem finanziellen Ruin. Es kommen einfach keine Gäste. Doch am Silvesterabend scheint sich, durch die Initiative ihrer Angestellten Siggi und Fitzi, das Blatt zum Guten zu wenden. Doch ein Busunfall, echte und falsche Gäste, ein gerissener Immobilienhai und eine falsche Köchin sorgen für reichlich Chaos...

Diese liebevolle Hommage und gleichzeitig Persiflage von Heimatfilmen der 50er und 60er wurde mit großem Erfolg als Welturaufführung gezeigt.


"Acht Frauen" – Kriminalkomödie von Robert Thomas

Ein abgelegener Landsitz im weihnachtlich verschneiten Frankreich. Eine Großfamilie trifft sich zur Ferienzeit, um die Festtage miteinander zu verbringen. Doch wo ist Marcel, der Herr des Hauses?

Die Antwort ist für fast alle Anwesenden so erschreckend wie überraschend. Er ist tot, ermordet. In seinem eigenen Bett erdolcht. Schnell wird klar, dass nur eine der anwesenden Damen die Tat vollbracht haben kann. Dunkle Geheimnisse gelangen ans Tageslicht, denn jede der acht Frauen hat ein Motiv den Patriarch der Familie getötet zu haben…


"Der schwarze Abt" – Krimi von Matthias Hahn nach Edgar Wallace

Auf Fossaway Castle, dem Anwesen der Grafen von Chelford geht ein Gespenst um: „Der schwarze Abt“.

Vor 700 Jahren ermordet, spukt die unheimliche Gestalt in der schwarzen Kutte seit kurzem wieder in den Mauern des ehrwürdigen Familiensitzes.

Doch der Geist aus der Abtei ist nicht das einzige Geheimnis.

Auf dem Landsitz soll in fernen Zeiten ein legendärer Goldschatz, sowie ein Fläschchen Unsterblichkeit garantierendes Lebenselixier vergraben worden sein und bald gibt es die erste Leiche -  vom “Schwarzen Abt” ermordet?


"Liebe per Computer oder die Balkonszene" – Komödie von John Chapman & Antony Marriott

Constanze Beauchamps leitet ein exklusives Heiratsvermittlungsinstitut in London, denn sie weiß, wie man den richtigen Partner findet. Ihr Geheimnis: ein Computer, der mit einem speziellen Programm die geeigneten Traumpartner herausfiltern kann.

Alles läuft wunderbar, bis eines Tages der Küstenschutzingenieur Jeremy Grover auftaucht. Er glaubt doch wirklich, in den genormten Computerbriefen des Instituts versteckte Liebeserklärungen der Chefin zu entdecken und macht ihr einen Heiratsantrag. Alle Bemühungen, ihn von seinen Heiratsplänen abzubringen, schlagen fehl. Da behauptet Constance einfach, sie sei bereits verheiratet. Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf…

 


"Central Park West" von Woody Allen

 

„Central Park West“, das noble Wohnviertel in New York, ist der Mittelpunkt des Woody Allen Universums.

Das dort gelegene Apartment der Psycho-Analytikerin Phyllis und ihres Ehemanns Sam ist Schauplatz einer turbulenten, sarkastischen, hintersinnigen und tief bösartigen Komödie um Profilneurosen, Ehekrisen, Untreue, Eitelkeiten und Depressionen.

Eines Abends treffen neben Sam und Phyllis auch deren Freunde Carol und Howard in eben diesem Ambiente aufeinander.Eher zufällig und ungeplant, ebenso wie der später eintreffende Überraschungsgast.

Und es beginnt eine psychologische Zimmerschlacht, bei der nicht nur Worte fliegen…..

Pointierte Dialoge machen „Central Park West“ zu einer typischen Allen Komödie. Fortwährend wechselt sie zwischen galligem Humor, Slapstick und intellektuellem Disput.

 

 


"Schmetterlinge sind frei" von Leonard Gershe

Don Baker, jung und gerade von zu Hause nach New York gezogen, könnte das Leben in vollen Zügen genießen. Doch da gibt es ein Hindernis: Seine Mutter kann ihn nicht sein Leben leben lassen, weil sie sich große Sorgen macht – Don ist nämlich blind.

Trotz aller Ängste und Widerstände seiner Mutter verliebt sich Don in seine lebensfrohe und quirlige Nachbarin Jill.

Von ihr lernt Don viel in Sachen Leben und Liebe, aber er lernt auch den ersten Schmerz kennen, den seine Mutter prophezeit hat – doch diese Prophezeiung muss ja nicht das Ende sein ...

 

 


"Der Trauschein" von Ephraim Kishon

Daniel Brozowsky, selbstständiger Installateur, und seine Frau Ella sind seit 25 Jahren legitim verehelicht, wie sie meinen. Tochter Vicky, verlobt mit dem ehrenwerten Statistiker Robert, ist auf dem Weg zum Standesamt. Das Hochzeitskleid ist entworfen und fast fertig genäht, Roberts Mutter, eine besonders akkurate Dame, besteht auf den Trauschein der Brozowskys, doch der findet sich nicht. Also muss nochmal geheiratet werden. Doch plötzlich überlegt Ella ob Sie diesen Mann tatsächlich nochmal heiraten will.

Die turbulenten Ereignisse spitzen sich zu, als Bunky, ein Sekretärsgehilfe aus dem Kibbuz in das Leben von Vicky tritt und Nachbarin Rose Hooper unverhohlen mit Daniel zu flirten beginnt …

 


"Katzen und andere Katastrophen" von Marcus Conrad

Erleben Sie einen Abend voller kleiner und großer Katastrophen, bei dem sich eine Spirale aus Missverständnissen, eine Kette von Hiobsbotschaften aus kleinen Dramen um Katzen, einen Feuerwehrmann und einen Bauantrag sich zu abgedrehten Komödien entwickeln, die Ihre Lachmuskeln bis zum Äußersten strapazieren werden.


"Die Zocker" von Werner Bauknecht

Die Bank hat sich verzockt und ist Pleite. Der Mob hat die Bank gestürmt, um wenigstens etwas von seinem Geld zu retten und sich an den Verantwortlichen zu rächen.

 

Drei der Investmentbänker haben sich gerade noch in Sicherheit bringen können. Sie sind in den einbruchsicheren Tresor der Bank geflohen. Dabei haben sie nicht bedacht, dass der Tresor ebenso ausbruchssicher ist. Mit Ihnen ist eine mysteriöse Frau in dem bunkerartigen Raum gestrandet. Sie hat durch die Fehlinvestitionen ihr Vermögen verloren.

 

Ist sie eine Bedrohung für die drei, oder kann sie zu einer Verbündeten werden? Als die vier Eingeschlossenen erkennen müssen, dass die Luft langsam knapp wird und sie zu ersticken drohen, beginnt ein Spiel auf Leben und Tod.

 


"Das Geheimnis der gelben Narzisse" nach Edgar Wallace

Das chinesische Soho Rose Theater in London. Bao Chi, die „gelbe Narzisse“, Startänzerin der Truppe, ist bei einem mysteriösen Unfall ums Leben gekommen. Zunächst sieht alles wie ein Unfall aus

 

Auch Anne Rider, eine junge Tänzerin, die sich um die freigewordene Stelle bewirbt, bekommt es schon bald mit der Angst zu tun. In dem Ensemble trifft sie auf allerlei seltsame Typen: auf die tyrannische und selbstherrliche Intendantin des Theaters, die Gräfin Moron, auf ihren Sohn Sheldon, der einmal das Theater übernehmen soll, aber viel lieber Detektiv werden möchte, auf Mr. Prayne, den undurchsichtigen jüngeren Liebhaber der Gräfin, auf Samantha Keene, eine mehr als merkwürdige Chauffeurin, und nicht zuletzt auf die Maskenbildnerin Lizzy Reddle, die in ihrem Hass auf die Gräfin selbst vor Voodoo-Zauber nicht zurückschreckt.

 

Alle sind mehr oder weniger verdächtig, bei dem Unfall der armen Tänzerin ein wenig nachgeholfen zu haben. Doch bald schon gibt es die nächste Tote und dieses Mal ist es Mord. Und verdächtig sind alle Beteiligten...

 

Ein spannender Krimi nach Motiven von Edgar Wallace' Romanen "Die seltsame Gräfin" und "Das Geheimnis der gelben Narzissen" von Matthias Hahn.

 


"Gute Geister" von Pam Valentine

Verschwundene Schlüssel, die an den unmöglichsten Orten wieder auftauchen, Vasen, die wie von Geisterhand durch den Raum wandern und schief hängende Bilder, obwohl man sie vor wenigen Sekunden gerade gerückt hat ... Das sind nur die geringsten Probleme, mit denen sich der Makler Mark Webster herumschlagen muss, wenn er Cobblers Cottage betritt.

 

Nach dem frühen Tod des berühmten Krimiautors Jack Cameron und seiner Frau Suzanne geistert das Paar in ihrem ehemaligen Refugium umher, weil ihm der Zutritt zum Himmel verweigert wurde, als sich Jack an der Himmelspforte als Atheist zu Erkennen gegeben hatte. Jetzt vertreiben sie sich die Zeit damit, den Makler und potentielle Mieter zu vergraulen. Schließlich will man ja auch als Geist seine Privatsphäre haben.

 

Dies ändert sich jedoch, als der erfolglose Autor Simon Willis und seine schwangere Frau Flic in das Cottage einziehen...


"Plötzlich und unerwartet" von Francis Durbridge

Plötzlich und unerwartet nimmt ein fast perfekt geglaubter Mordplan eine überraschende Wendung nach der nächsten. Es wird gemordet - geplant, gnadenlos, unsentimental. Nicht Leidenschaft oder Eifersucht treibt das Verbrechen voran, nein es ist die Gier nach Geld. Ein teuflischer Plan kommt zur Ausführung und immer wieder, "Plötzlich und unerwartet..." bekommt das Geschehen eine Wendung, mit der niemand rechnet. So hat es der Meister der Spannung, Francis Durbridge, geliebt.

 

Zum Autor:

Seine Fernsehkrimis, meistens Sechsteiler, waren "Straßenfeger", wie sie in einer DVD-Auflage der ARD heute bezeichnet werden. Unvergessen "Das Halstuch", als Dieter Borsche vor der Aufklärung im letzten Teil als Mörder über die "Bild-Zeitung" geoutetet wurde. 1971 ist im Windsor Theatre sein Bühnenstück "Plötzlich und unerwartet..." uraufgeführt worden.

 

 


"EDEN HOTEL" Episodenstück von Philippe Braze

 

Es geht um Beziehungen, um Zwischenmenschliches und die zwischenmenschliche Beziehungs-Problematik, die jeder von uns kennt!

 

Und das alles spielt an einem Ort, der so gar nichts mit dem „Himmel auf Erden“ gemeinsam hat!Das Eden Hotel liegt in der Nähe eines Flughafens, irgendwo an einer Autobahn, zwischen Lagerhäusern und Industrie-Gebäuden – ein Quartier, so austauschbar, wie die Biografien der Menschen, die hier stranden.(K)ein Ort für Gefühle, Werte, Ängste und Schwächen?

Die einzige Konstante sind zwei Zimmermädchen, die sich um ein wenig Ordnung bemühen. Wird es ihnen gelingen? Gibt es doch eine Möglichkeit auf ein „Eden auf Erden“?

 

Die Szenenfolge im Eden Hotel ist ein Blick aus der Schlüsselloch-Perspektive auf Muster-Problem-Exemplare unserer Gesellschaft.

 

Informationen zum Autor:

Philippe Braz wurde 1959 geboren und lebte bis 2004 in Paris. Nach seinem Geschichts-Studium begann er für das Theater zu schreiben. Braz erhielt bereits zahlreiche Stipendien und Preise. 1995 war er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Das Stück Eden Hotel hat er 1995 verfasst. Heute lebt Philippe Braz in Berlin.

 


"Es war die Lerche" Heiteres Trauerspiel von Ephraim Kishon

 

Zuerst die gute Nachricht: Romeo und Julia sind nicht gestorben!

Nun die schlechte: sie sind verheiratet!

 

„Es war die Lerche“ …..oder war´s die Nachtigall? Das ist hier die Frage, über die sich Romeo und Julia – Überlebende ihres Doppelselbstmords – nach 30 Ehejahren streiten. Auch sonst hängt bei den Montagues der Haussegen schief.

 

Das "Mega-Liebespaar der Weltliteratur" ist geplagt von ständigen Geldsorgen und einer tief in der Pubertätskrise steckenden Tochter.

 

Und auch im Ehebett herrscht Flaute. Welch Wunder, dass William Shakespeare sich aus dem Grab bemühen muss, um zu retten, was zu retten ist. Nur hat auch dieser, angesichts seiner außer Kontrolle geratenen Schöpfung, ein wenig den dichterischen Überblick verloren …

 

Über den Autor:

 

Ephraim Kishon gilt im deutschsprachigen Raum als einer der erfolgreichsten Satiriker des 20. Jahrhunderts.


"CA$H - Und ewig rauschen die Gelder" Farce von Michael Cooney

Eric Swan brachte es nicht über's Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er vor zwei Jahren seinen Job verloren hatte.

Der wöchentliche Scheck vom Sozialamt für seinen gerade nach Kanada ausgewanderten früheren Untermieter war die finanzielle Rettung und gleichzeitig der Anfang einer zweiten Karriere als Virtuose auf der Klaviatur der großzügigen britischen Sozialverwaltung. Während Linda glaubt, er würde jeden Morgen wie sie zur Arbeit gehen, löst Eric eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft aus, indem er zusätzlich zu seinem neuen Untermieter noch Dutzende weiterer hilfsbedürftiger Hausbewohner erfindet und das soziale Netz zum Trampolin für ungeahnte finanzielle Höhenflüge macht.

Er beantragt und erhält Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohn- und Kindergeld, sogar die Schulmilch lässt er nicht aus. Als dann eines Tages eine Außenprüferin des Sozialamtes vor der Tür steht, beginnt eine aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ...


"Schau nicht unters Rosenbeet" von Norman Robbins

Ein dahingegangener Hausherr, eine mörderisch skurrile Familie, eine fremde Erbin und ein unliebsames Testament. Das Schriftstück verspricht sieben Millionen Pfund, dazu eine düstere Villa mit nebligen Gärten und jeder Menge Ärger.

Und die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Verdächtig sind sie alle: von der giftmischenden Tochter über die seltsame Familienanwältin bis hin zur gefühlskalten Haushälterin. Wer ist der Täter? Und wer das nächste Opfer?

Soweit zu den Zutaten für den hochgiftigen Cocktail dieser Komödie, die mit schwarzem Humor und einem Hauch von Grusel zum Rätseln einlädt.

 

Norman Robbins:

Norman Robbins ist als Schauspieler, Regisseur und Autor international bekannt. Er begann als Operrettensänger, aber sein unwiderstehlicher Humor machte ihn schon bald zum Partner vieler britischer Top-Komödianten.

Nach vielen Auftritten im Fernsehen, auf der Bühne und im Film bekam er Regieaufgaben in England und den USA.

Und er verfasste eine Reihe ebenso erfolgreicher Komödien, wie zum Beispiel "Schau nicht unters Rosenbeet".

Norman Robbins ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem hübschen viktorianischen Pfarrhaus in der Nähe von Dartmoor, England.


"La Nona - Oma frisst" von Roberto M. Cossa

FRESSEN - OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Ein Italo-Clan am Abgrund: Oma hat nicht nur einen gesegneten Appetit, Oma frißt. Chips, Popcorn, Brot, Essigkurken, Fleisch, Käse - was immer die Familie kocht oder ihr noch extra zusteckt, die 100-jährige ist einfach nicht satt zu kriegen. Das geht an die finanzielle Substanz, zumal die italienischen Einwanderer in Argentinien ohnehin nicht zu den Reichen zählen.

Clanchef Carmelo samt Frau und Schwester rackern sich ab, sogar Bruder Chicho, ein notorischer Faulpelz, muss schließlich arbeiten, und Urenkelin Marta trägt mit dubiosen nächtlichen Jobs zum Unterhalt bei. Doch selbst Betteln, Anschaffen und das Verheiraten von Oma retten die Sippe nicht; die Gier der Alten treibt sie in den Ruin....

 

 

Roberto M. Cossa

Geboren am 30.11.1934 in Buenos Aires begann seine Theaterlaufbahn als Schauspieler und Puppenspieler, bevor er anfing, Stücke für Puppentheater und Drehbücher für Film und Fernsehen zu schreiben.

Seine Theaterstücke wurden erfolgreich in ganz Lateinamerika aufgeführt und vielfach ausgezeichnet. Zunächst war Cossa einer der Vertreter des unabhängigen argentinischen Theaters und stand für eine Richtung, die auch als social realism bezeichnet wurde.

1981 war er dann auch Mitbegründer der daraus entstandenen Bewegung des Teatro Abierto.

 


"Der Butler und die Elfe" von Karin C. Schomogyi

 

An der Familie von Wechtenbrecht ist eigentlich nichts außergewöhnlich, bis Elvira, die Nichte der Familie, bei einem Spaziergang einen ungewöhnlichen Gegenstand findet.

 

Zusammen mit dem Butler Johann rätseln sie darüber, was das für ein Gegenstand sein könnte, als plötzlich eine Elfe aus dem Wald auftaucht, auf der Suche nach ihrem Zauberstab und es stellt sich heraus, dass Elvira ihn gefunden hat.

 

Natürlich lässt sich so ein märchenhaftes Wesen wie eine Elfe nicht lumpen. Zum Dank, dass sie ihren Zauberstab wieder hat, erfüllt sie jedem der im Hause der von Wechtenbrechts wohnt einen Wunsch. Dumm ist nur, dass Elvira und Johann vorher von der Elfe in den Schlaf gezaubert werden. So bekommen beide nichts mit.

 

Alle Wünsche, die nun achtlos geäußert werden, gehen in Erfüllung und es entsteht ein riesiges Chaos. Das wird durch eine übereifrige Psychiaterin, eine misstrauische Kommissarin und Gott Amor nicht kleiner.


"Zwei Frauen und eine Leiche" von Patricia Melo

Die eine ist tablettensüchtig, die andere ständig am Telefonieren. So tun als ob, das ist das Zauberwort, mit dem Ana und Isabel sich durchschlagen. So tun, als ob alles in Ordnung wäre, so tun, als ob Frau alles im Griff hätte. Darin sind die beiden wirklich gut – jede auf ihre Art. Doch dann liegt der Psychoanalytiker Juan, Ehemann der einen und Geliebter der anderen, ermordet in seiner Praxis und die kleine Welt von Ana und Isabel ist endgültig aus den Fugen. Die Abgründe, die sich auftun, sie sind tief.

 

Mit „Zwei Frauen und eine Leiche“ präsentiert die Autorin Patricia Melo ein raffiniert konstruiertes Krimi-Stück, in dem die Suche nach dem Mörder tatsächlich keine Rolle spielt.


"Die Hölle warter nicht" Psychothriller von Michael Cooney

Das Stück handelt von Simon Cable, der mit einer Vergiftung in das krankenhaus "St. Judes" eingeliefert wird. Als er erwacht, kann er sich an die letzten beiden Jahre nicht mehr erinnern.

 

Doch seltsame Dinge gesehen mit Ihm in diesem Krankenhaus.

Und er weiß nicht mehr wem er vertrauen soll.

Nach und nach beginnen sich die Teile seiner Erinnerung zusammen zu setzen. Doch diese Erinnerungen werfen mehr Fragen als Antworten auf und er hat Todesängste.

Denn womöglich könnte er ein Mörder sein. Oder ist er doch nur das Opfer?


"Ich bin begeistert" von Noel Coward

Der berühmte englische Schriftsteller John Candle will als nächstes Buch einen Roman über spiritistisches Medium mit Selbstmordneigungen shreiben. Deshalb laden er  und seine zweite Frau Emma das befreundetes Ehepaar  Adams, sowie das Medium Madame Arcati zu einer spirituellen Seance ein. Was als eine von den Ehepaaren belächelte Abendveranstaltung beginnt, entwickelt sich ganz anders, da es bei der Seance zu einem kleinen astralen Unfall kommt und seine erste verstorbe Frau kehrt aus dem Jenseits zurück   Und da nur er sie sehen und hören kann, sind Verwicklungen vorprogrammiert...


Verlassen Sie, bitte, die Bühne" von John Chapman

Ein Theaterensemble am Rande der Verzweiflung. Einer der Schauspieler fällt aus der Rolle. Mitten im Stück, mitten auf der Bühne lässt er seiner Eifersucht freien Lauf, schert sich weder um die Vorstellung noch um die Zuschauer. Ein Albtraum für den Rest der Truppe, zumal sie auf jeden Abonnenten angewiesen ist. Was also tun? Abgehen? Weiterspielen? Beides klappt nicht, und so muss das gebeutelte Schauspielensemble irgendwie über die Zeit kommen. Leichter wird´s nicht, als auch noch ein alternder, trinkfreudiger Shakespeare-Darsteller und die diensthabende Krankenschwester auf der Bühne erscheinen....
John Chapmans Komödie „Kindly leave the stage“, zu Deutsch „Verlassen Sie, bitte, die Bühne“, strotzt vor Wortwitz, Situationskomik und britisch-trockenem Humor. Ein großer Spaß für die Zuschauer, ein Debakel für die abgehalfterte Schauspieltruppe.

Und die Inszenierungen davor:


"Man(n) bekommt, was man verdient" von Marcus Conrad

"Keine Leiche ohne Lilly" von Jack Popplewell

"Die fremde Stadt" von John B. Priestley

"Akt mit Blume" von Norman Robbins

"Das schwäbische Paradies" von Manfred Eichhorn

"Geld frei Haus" von Ray Cooney

"Nichts als Kuddelmuddel" von Jürgen Hörner

"Pygmalion" von George Bernard Shaw

"Schneewittchen und die sieben Zwerge"

"Die drei Rätsel des Feuerfalken"

"Die Gänsehirtin am Brunnen"

"Der Zauberwald"

"Zwielicht" von Lucille Fletcher

"Familie und andere Katastrophen"